Informationsträger Wasser

Ob Wasser ein Gedächtnis hat, darüber streiten und forschen Wissenschaftler seit vielen Jahren. Bewiesen werden konnte noch nicht viel, aber nachgewiesen.

Wasser ist ein Dipol, das heißt es besteht aus einem leicht positiv geladenen Sauerstoffatom und zwei schwach negativ geladenen Wasserstoffatomen. Durch diese Anziehungskraft können sich die Wasserstoffatome mit anderen Wasserstoffatome über sogenannte Wasserstoffbrücken aneinander binden. Es bilden sich Wassercluster (Molekühlhaufen). Clusterstrukturen sind sehr labil, das heißt sie verändern permanent ihre Form, lösen und binden sich immer wieder neu. Die Wasserstoffbrücken, auch H-Brücken genannt, sind maßgeblich verantwortlich für die Eigenschaft eines Stoffes, also in diesem Fall dem Wasser. Die Oberflächenspannung von Wasser ist beispielsweise durch Wasserstoffbrückenbindungen zu erklären.

Aber speichern Brückenbindungen tatsächlich Informationen?

Fakt ist, die beiden Doppelhelixstränge der DNA (dem bekanntesten Informationsträger) werden durch Wasserstoffbrückenbindungen zusammengehalten. Vor diesem Hintergrund ist es denkbar, dass auch die Wassercluster für die Speicherung und Weitergabe von Informationen verantwortlich sind.

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