Oxidativer Stress

Hrsg.: © 2015 Zephyr Verlag UG

Was genau ist Oxidativer Stress?
Oxidativer Stress ist eine Stoffwechsellage mit einer besonders hohen Konzentration an Freien
Radikalen. Das führt zum beschleunigten Alterungsprozess. Außerdem gelten die üblen Burschen als wesentliche Mitverursacher von Herz-Kreislaufkrankheiten und Krebs.

Was sind Freie Radikale?
Freie Radikale sind unvollständige Atome oder Moleküle. Ihnen fehlt ein Elektron, das kleinste, negativ geladenen Elementarteilchen. Auf Englisch heißen sie ROS – radical oxygen species. Das trifft es besser: radikale Sauerstoffarten. Freie Radikale verbinden sich in unglaublicher Geschwindigkeit mit wichtigen Stoffwechselmolekülen (u.a. der Erbinformation in der Zelle). Dabei berauben sie diese unwiederbringlich ihrer ursprünglichen Funktion.

Wie entstehen Freie Radikale?
Freie Radikale sind unvermeidbare Zwischenprodukte des Stoffwechsels, die im Körper im
Zusammenspiel mit Sauerstoff bei der Energiegewinnung entstehen. Sie bilden sich verstärkt durch die Einwirkung von Belastungsfaktoren. Dazu zählen Umweltbelastungen, Pestizide, Abgase, Elektrosmog, Zigarettenrauch, Alkoholkonsum, bestimmte Medikamente, eine zu fett- und zuckerreiche Ernährung sowie physischer und psychischer Stress. In diesen Fällen spricht man von oxidativem Stress.

Wie schützt sich der Körper vor Freien Radikalen und Oxidativem Stress?
Vor Freien Radikalen schützt sich der Körper durch Antioxidantien oder elektronenreiches Aquion
Wasser. Antioxidantien oder aquionisiertes Wasser geben Elektronen ab, ohne dabei weiter zu
reagieren. Auf diese Weise können Antioxidantien eine radikale Kettenreaktion beenden. Kommt es zu einem Mangel an antioxidativen Schutzsubstanzen (Antioxidantien), verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen oxidativen und reduktiven (zellschützenden) Reaktionen im menschlichen Organismus zu Gunsten der oxidativen Prozesse. Das ist oxidativer Stress.

Welche Aufgabe haben Freie Radikale?
Freie Radikale unterstützen die Immunabwehr. Hierzu gehört auch die Bekämpfung körperfremder
Substanzen wie z.B. Viren oder Bakterien. Solange die Balance zwischen notwendigen Freien Radikalen und Aufgaben der Immunabwehr gewahrt ist, kommt es zu keinen Schäden. Erst wenn oxidativer Stress ins Spiel kommt und körpereigene Zellen attackiert werden, wird es ernst.

Wie vermehren sich Freie Radikale?
Enzymatische Antioxidantien und Aquionwasser sind optimale Zellschutzfaktoren. Kommen Vitamine als Antioxidantien ins Spiel kommt es zu einer Kettenreaktion. Das hängt damit zusammen, dass sie nach Abgabe eines Elektrons selbst zum – wenn auch weniger aggressiven – Freien Radikal werden und erst nach einer manchmal über 100 Reaktionen dauernden Kette unschädlich sind.

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