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Grenzen von künstlich remineralisiertem Wasser im Vergleich zu natürlich mineralisiertem Leitungswasser
Wasserwissen
Natürlich mineralisiertes oder künstlich remineralisiertes Leitungswasser trinken?
Veröffentlich am 08. Oktober 2024

Natürlich mineralisiertes oder künstlich remineralisiertes Leitungswasser trinken?

Es gibt eine Reihe von Filtertechniken,  um Schadstoffe, Schwermetalle und andere Verunreinigungen aus dem Leitungswasser zu entfernen. Dabei werden jedoch nicht nur unerwünschte Stoffe, sondern auch wichtige Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Kalium herausgefiltert. Um dieses „entmineralisierte“ Wasser wieder trinkbar zu machen, wird es häufig künstlich remineralisiert. Kann dieses künstlich remineralisiertes Wasser wirklich mit natürlichem Wasser mithalten, das seinen Mineralgehalt direkt aus den geologischen Quellen bezieht? Die Antwort lautet klar: Nein.

Warum ist die natürliche Mineralisierung von Wasser so einzigartig?

Natürlich mineralisiertes Wasser erhält seine Mineralien auf eine vielfältige und ausgewogene Weise. Wenn Wasser durch verschiedene Gesteinsschichten sickert, nimmt es eine Vielzahl von Mineralien in unterschiedlichen Konzentrationen auf. Diese natürlichen Mineralien haben nicht nur einen positiven Einfluss auf den Geschmack des Wassers, sondern sind auch bioverfügbarer, also leichter für den Körper aufnehmbar. Zudem ist die Balance dieser Mineralien entscheidend: Kalzium und Magnesium wirken beispielsweise im natürlichen Wasser in einem ausgewogenen Verhältnis, was eine wichtige Rolle für viele physiologische Prozesse im Körper spielt, wie zum Beispiel die Muskel- und Nervenfunktionen sowie den Knochenstoffwechsel (Zhu et al., 2014).

Die künstliche Remineralisierung: Ein schlechter Ersatz?

Das Verfahren zur künstlichen Remineralisierung besteht darin, spezifische Mineralien in gereinigtes Wasser zurückzugeben. Dabei werden jedoch häufig nur einige wenige Minerale wie Kalzium und Magnesium in standardisierten Mengen zugesetzt, was eine viel weniger komplexe Zusammensetzung als die eines natürlichen Wassers ergibt (World Health Organization, 2005). Diese standardisierten Konzentrationen spiegeln jedoch nicht die natürliche Variabilität wider, die im Wasser vorkommt, das durch verschiedene Gesteinsarten fließt.

Außerdem gibt es Bedenken, dass die zugesetzten Mineralien nicht die gleiche Bioverfügbarkeit besitzen wie diejenigen im natürlichen Wasser. Beispielsweise wird Kalziumkarbonat, das häufig zur Remineralisierung verwendet wird, vom Körper weniger effizient aufgenommen als das Kalzium, das auf natürliche Weise in Wasser vorkommt (Moe et al., 2006).

Nebenwirkungen von künstlich remineralisiertem Wasser

Ein weiteres Problem künstlich remineralisierten Wassers ist das Ungleichgewicht, das durch das Fehlen anderer essentieller Spurenelemente entstehen kann, wie Zink, Silizium oder Fluorid. Diese Spurenelemente kommen in natürlichem Wasser oft in geringen, aber relevanten Mengen vor. Ihr Fehlen könnte langfristig gesundheitliche Auswirkungen haben. Zudem können synthetisch hinzugefügte Mineralien in zu hohen oder unpassenden Konzentrationen zu Nebenwirkungen führen. Eine übermäßige Zufuhr von Kalzium kann beispielsweise zu Nierensteinen führen, während ein unausgeglichenes Verhältnis von Magnesium zu Verdauungsproblemen wie Durchfall führen kann (Fine et al., 1991).

Blog FBLI natürlich mineralisiertes leitungswasser 2

Warum Leitungswasser überhaupt demineralisieren?

Durch die Entfernung von Mineralien aus dem Trinkwasser wird der allgemeine gesundheitliche Nutzen des Wassers verringert. Anstatt Leitungswasser zu demineralisieren und dann wieder künstlich anzureichern, könnte es oft sinnvoller sein, das Wasser in seinem natürlichen Zustand zu konsumieren, sofern es den nationalen und internationalen Trinkwasservorschriften entspricht (Mente et al., 2015).

Fazit zu natürlich mineralisiertem und künstlich remineralisiertem Leitungswasser

Künstlich remineralisiertes Wasser kann die komplexe, ausgewogene Zusammensetzung von natürlichem, mineralreichem Wasser nicht vollständig nachahmen. Neben einer geringeren Bioverfügbarkeit der zugesetzten Mineralien kann das Fehlen weiterer essentieller Spurenelemente langfristig negative Auswirkungen haben. In den meisten Fällen ist es daher besser, Leitungswasser in seiner natürlichen Form zu trinken, anstatt es unnötig zu demineralisieren und anschließend künstlich anzureichern. Eine vorgeschaltete Filterung, welche nur die unerwünschten Stoffe herausfiltert und die natürlichen Mineralien im Wasser belässt, ist die bessere und gesündere Lösung.

 

Quellen:

  • Zhu, K. et al. (2014). "Mineral metabolism and bone health." Nature Reviews Endocrinology.
  • World Health Organization (2005). "Nutrients in Drinking Water."
  • Moe, S. et al. (2006). "Calcium balance in health and disease." Clinical Journal of the American Society of Nephrology.
  • Fine, K. D., & Santa Ana, C. A. (1991). "Importance of colonic absorption of magnesium in humans." Gastroenterology.
  • Mente, A. et al. (2015). "Dietary sodium and cardiovascular disease." The New England Journal of Medicine.

Molekularer Wasserstoff (H₂) & Aquion Wasser

Wahre Gesundheit beginnt mit guten Fragen – und besseren Antworten.

Was ist molekularer Wasserstoff (H₂) im Aquion-Wasser?

H₂ ist ein natürliches Antioxidans, das durch Teilelektrolyse im Aquion Genius entsteht. Es wirkt:
Selektiv: Neutralisiert nur schädliche Radikale (z. B. Hydroxylradikale).
Zellgängig: Penetriert Mitochondrien – die „Kraftwerke“ Ihrer Zellen.

Studie: Ohsawa et al., Nature Medicine (2007)

Wie unterscheidet sich Aquion-Wasser von mineralischem Basenwasser?
  • Mineralisches Wasser: Erhöht pH-Wert etc. durch chemische Reaktionen (z. B. Magnesium + Wasser → Lauge). Chemische Systeme sind „biologisch sinnlos“. Dazu oft undeklarierte Inhaltsstoffe (z. B. giftiges Germanium, Aluminiumsilikate).
  • Aquion-Wasser: Erzeugt elektrochemisch aktiviertes H₂ mit antioxidativen Eigenschaften (wie in Studien nachgewiesen).

„Mineralien sind gut – aber H₂ ist der Gamechanger.“

Hilft Aquion-Wasser bei Müdigkeit?

Ja! H₂ unterstützt die mitochondriale Energieproduktion (ATP):

  • Reduziert oxidativen Stress in Zellen.
  • Verbessert Zellregeneration (Shirahata et al., 1997).

Tipp: Morgens 1 Glas auf nüchternen Magen trinken.

Warum ist der Redoxwert (ORP) wichtig?

Ein negativer ORP-Wert (z. B. -400 mV) zeigt an, dass das Wasser antioxidativ wirkt – wie in Studien gemessen.

Vergleich:

  • Leitungswasser: ORP +200 mV (oxidativ)
  • Aquion-Wasser: ORP -400 mV (antioxidativ)
Wie lange bleibt H₂ im Wasser aktiv?
  • Relaxationszeit: Bis zu 24–36 Stunden (abhängig von Lagerung).
  • Optimal: Frisch getrunken oder im geschlossenen Glas.
Ist Aquion-Wasser sicher?

Absolut! Es enthält:
Keine Chemikalien – nur H₂ und Mineralien (Ca²⁺/Mg²⁺).
Studiengeprüft: Keine Nebenwirkungen bekannt (Kajiyama et al., 2008).

Für wen ist Aquion-Wasser geeignet?
  • Sportler: Für Regeneration & Leistung.
  • Gesundheitsbewusste: Zellschutz & Entgiftung.
  • Ältere Menschen: Mitochondrien-Unterstützung.
Kann ich Aquion-Wasser mit Medikamenten trinken?

Ja, aber mit 30 Min. Abstand – da H₂ antioxidativ wirkt und ggf. Medikamentenmetabolismus beeinflusst.

Warum ist Aquion teurer als andere Systeme?
  • Technologie: Membran-Elektrolyse (wie in Studien genutzt).
  • Filterleistung: Entfernt Schadstoffe, erhält Mineralien.
  • Wissenschaft: Kein anderes System generiert vergleichbare H₂-Werte.

„Sie investieren in evidenzbasierte Gesundheit – nicht in Marketing.“

Wo finde ich Studien?

Andrew J. Webb; Nakul Patel; Stavros Loukogeorgakis; Mike Okorie; Zainab Aboud; Shivani Misra; Rahim Rashid; Philip Miall; John Deanfield; Nigel Benjamin; Raymond MacAllister; Adrian J. Hobbs; and Amrita Ahluwalia: Acute Blood Pressure Lowering, Vasoprotective, and Antiplatelet Properties of Dietary Nitrate via Bioconversion to Nitrite. Hypertension (2008)

A. Kousa, E. Moltchanova, M. Viik-Kajander, M. Rytkönen, J. Tuomilehto, T. Tarvainen, M. Karvonen: Geochemistry of ground water and the incidence of acute myocardial infarction in Finland. J Epidemiol Community Health 2004;58: 136-139 doi:10.1136/jech.58.2.136

Chen Hui Jun, Zhu Zong Jian, Mieko Kimura, Yoshinori Itokawa: Evaluation of ionized calcium as a calcium nutrient source. Japan Trace Nutreints Resarch Society, Abstracts Collection, p. 19, 1995.

Ferger, Dietmar: Jungbrunnenwasser, 2011

Frantisek Kozisek: Health Risk from Drinking Demineralized Water, January 2004, National Institute of Public Health, Prague, Czechia

Freie Radikale und Neurodegeneration, Quelle: http://www.ebn24.com/index.php?page=59&kapitel=101&&set_lang=2

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Hidemitsu Hayashi: The Secret of Hydrogen-Rich Water, NATURE, 385, 126, 1997

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Hidemitsu Hayashi, Water Institute, Munenori Kawamura, Kyowa Medical Clinic, Zusammenfassung des Beitrages vom Symposium JAACT (Japanese Association for Animal Cell Technology), 2000, Fukuoka, Japan.

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